Jagd, Dankbarkeit, Rituale & Co.

Jagd, Dankbarkeit, Rituale & Co.


Dankbarkeit und Jagd – geht das zusammen?

Zum Thema “Töten eines Tieres” habe ich ja in einem vorherigen Beitrag teils emotionale Worte geschrieben und meine Sicht auf die Dinge geschildert. Dennoch ist es immer wieder generell eine Thematik die mich in vielen Aspekten packt, nachdenklich macht, umtreibt, in meinem Kopf rumgeistert. Zunehmend beschäftige ich mit dem Thema Jagdethik, habe bereits viel dazu gelesen und noch einige weitere Bücher warten darauf, durchgearbeitet zu werden. Es stellen sich Fragen wie: Welche intrinsischen und extrinsischen Quellen motivieren jemanden zur Jagd…? Was können wir aus altem Wissen lernen? Und noch so vieles mehr….
 
Sicherlich werde ich dieser Thematik und meinen Gedanken dazu auch hier in Zukunft noch den ein oder anderen Beitrag widmen und unter dem Hashtag #WAIDerdenken veröffentlichen und zusammenfassen – aber alles zu seiner Zeit.
 

Den Tatsachen ins Auge sehen

 
Ein Teilaspekt in dieser ganzheitlichen Betrachtung ist hier für mich das Thema Dankbarkeit. Dankbar kann man bei der Jagd für vieles sein – tolle Naturerlebnisse, intensive Erfahrungen, Ruhe und Besinnlichkeit, ein gewisser Grad an Autarkie, etc… Aber mir geht es hier um Dankbarkeit für den jagdlichen Erfolg – nicht in der Art und Weise wie man es vielleicht pauschalisierend und vorverurteilend meinen könnte: Trophäenkult, heroische Stammtischberichte, etc. – nein, es geht mir um Dankbarkeit dem Geschöpf gegenüber. Diese Dankbarkeit geht für mich tiefer, sie ist irgendwie ursprünglicher. Dieses Lebewesen hat mir zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Stelle das wertvollste gegeben, was es hat: sein Leben, um meine Familie und mich zu ernähren. Unsere Wege haben sich genau in diesem Moment gekreuzt, wo ich eine Entscheidung treffen muss – nutze ich diese Chance oder oder lasse ich die Chance verstreichen (…aber dennoch kehre ich so oder so mit wertvollen Erfahrungen und intensiven Momenten heim). Den Preis den das Tier dafür zahlt und die Konsequenz die dadurch entsteht – der Tod – ist unumkehrbar, ich allein trage hierfür die Verantwortung. Ich habe mir dieses Leben unter Wahrung der größtmöglichen Chancengleichheit (siehe auch vorherig zitierten Artikel), aber dennoch in vollem Bewusstsein meiner letztendlichen Überlegenheit genommen. Ich habe dieses Stück Land mit der Absicht betreten, mir fleischliche Nahrung auf die für mich natürlichste Art und Weise zu beschaffen und mir das zu nehmen, was einem die Natur an diesem Ort schenkt. Immer mehr kommt in mir der Wunsch danach auf, einen Teil davon zurückzugeben, meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und dies alles nicht als alltäglich, sondern umso mehr mit dem notwendigen Respekt und der notwendigen Demut zu betrachten. 
 

Rituale

 
Sicherlich wird meine Wahrnehmung zunehmend für solche Details geschärft, je weiter ich mit meiner wildnispädagogischen Fortbildung voranschreite und auch Themen wie Brauchtümer & Rituale aus Zeiten der Subsistenzjagd, sowie alte indigene Traditionen behandelt werden. Mein Ausbilder und Mentor – selbst auch ein sehr erfahrener Waidmann – hat mir genau hier viel Inspiration gegeben und einen kleinen Einblick in seine Jagdpraxis zugelassen, welche von höchstem Respekt der Natur und deren Geschöpfen gegenüber geprägt ist. Hierzu zählt auch, den Beginn und das Ende der Jagd mit einem festen Ritual zu bestreiten. Welches Ritual genau – das muss jeder am besten für sich selbst herausfinden. Aber es ist schön, einer gewissen “Handlung” – hier der Jagd – einen festen Rahmen zu geben, sodass man sich, seinen Körper, seinen Geist und alle Sinne voll darauf fokussieren kann – und am Ende das ganze mit einem “Schlussritual” wiederum ausklingen lässt. Was in grauen Vorzeiten sicherlich sehr martialisch mit schamanischen Trommeln, etc. vonstatten ging, ist auf die heutige Zeit durchaus adaptierbar, denn die über viele Waidmannsgenerationen tradierten Bräuche vom An- und Abblasen der Jagd, den Brüchen, etc. sind im Prinzip ähnlich – nur weniger mystisch und spirituell. 
 
Auch ich habe hier mein ganz eigenes, festes Ritual entwickelt – insbesondere hat für mich die Art der Danksagung an Bedeutung gewonnen. Denn hier greift wieder die Sache mit der Dankbarkeit – Dankbarkeit  für das Leben, welches gegeben wurde und Dankbarkeit für die Nahrung und Werkstoffe, welche gewonnen wurden. Neben den klassischen waidmännsichen Respektsbekundungen wie z.B. das Innehalten neben dem erlegten Stück und dem letzten Bissen kam in mir immer mehr das Bedürfnis auf, darüber hinaus quasi als Geste der Wertschätzung, ja fast schon der Apologie gegenüber dem Beutetier, einen Teil in den Kreislauf an exakt den Ort zurückzubringen, wo das Lebewesen seinen Mittelpunkt hatte. 
 

Die Sache mit der Dankbarkeit

 
Nennt mich verrückt oder auch spirituellen Spinner, aber mir ist es wichtig (obwohl durchaus auch als Lebensmittel zum Verzehr geeignet), das Herz des erlegten Stückes Haarwild dorthin im Revier zurückzubringen und zu vergraben (ich möchte hier nicht beerdigen sagen, denn das steht für mich in einem völlig anderen Kontext), wo das Tier  zeitlebens seinen Platz hatte, in den dortigen Kreislauf eingebunden war und es nunmehr zu einem gewissen Teil auch symbolisch wieder ist. Eine für mich persönlich sehr kraftvolle Geste. Durch dieses (vielleicht auch zunächst schräg klingende) Ritual durchlebt man erneut intensiv die damit verbundenen Erlebnisse der Jagd, wird sich abermals bewusst, dass man ein Leben genommen hat um Nahrung und Werkstoffe zu gewinnen und erweist gleichzeitig einen hohen Respekt dem Tier, dem Kreislauf an diesem Flecken Erde und der Natur und ihrer Ressourcen an sich gegenüber. 
 
Letztendlich ist die klassische Trophäe an der Wand mit einer ähnlichen Symbolik verknüpft – und je nach Blickwinkel ist das für den ein oder anderen Betrachter bestimmt genauso schräg und abgefahren, einen Schädelknochen im heimischen Wohnzimmer aufzuhängen.
 

Geht raus in die Natur, erlebt diese hautnah und macht eure eigenen Erfahrungen – wachst an ihnen und traut euch hier und da mal, die Komfortzone zu verlassen.

Abschließende Worte

 
Warum nun der ganze Text? Erstens, weil ich es einfach mal loswerden wollte und zweitens weil ich dem ein oder anderen von euch eine Inspiration für das eigene Handeln geben möchte und dazu ermutigen will, einfach mal über den Tellerrand zu schauen. Ich finde es immer wichtig, althergebrachtes mit eigenen Erfahrungen zu hinterfragen, eigene und neue Gedanken mit einzubringen, zeitgemäße aber auch bewährte und persönlich für gut befundene Dinge zu adaptieren und letztendlich seinen ganz eigenen Weg zu finden und diesen zu gehen. Wenn ihr euch damit wohl fühlt – gut so!
 
Geht raus in die Natur, erlebt diese hautnah und macht eure eigenen Erfahrungen – wachst an ihnen und traut euch hier und da mal, die Komfortzone zu verlassen – denn nur so wirst du neues lernen. Die Welt da draußen im Grünen mit all ihren komplexen Zusammenhängen ist ein Geschenk, dessen wir uns jeden Tag erneut bewusst werden sollten. Umso wichtiger ist es, diese zu schützen und zu bewahren. Hier lohnt es sich einfach immer mal wieder – und damit schließt sich der Kreis – auf die vielen uralten Traditionen und Rituale der indigenen Völker und derjenigen Generationen vor uns zu schauen, die genau diesen Fleck Erde wo du dich gerade befindest vor dir bewohnt und genutzt haben und sich ihren wertschätzenden und respektvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen vor Augen zu führen. Das soll nun nicht als Plädoyer dafür verstanden werden, dass wir alle wieder in die Höhe ziehen müssen und uns jeglichen Fortschritt gegenüber verschließen, nein, aber große Teile dieses alten Wissens sind heute aktueller denn je und sie haben es verdient, mal genauer betrachtet und ggf. in kleinen Teilen auch in unseren Alltag und unser Bewusstsein integriert zu werden. Zumindest einen Versuch ist es wert.
 
Die Reise geht weiter… 
 
Bleibt gesund und Waidmannsheil!
 

 

Literaturtipps:

Was darf ich aus dem Wald mitnehmen?

Was darf ich aus dem Wald mitnehmen

Inhalt:

Was darf ich aus dem Wald mitnehmen?Der Wald ist Sehnsuchtsort für viele von uns – zu jeder Jahreszeit lädt er zum Verweilen, Entschleunigen, Entspannen und Entdecken ein. Bei vielen Runden im Revier begegnen mir immer wieder Spaziergänger, Erholungssuchende und Naturliebhaber mit gepackten Taschen und Körben voller Schätze aus der Natur – seien es, abhängig von der jeweiligen Jahreszeit,  Leckereien wie Pilze und Beeren, aber auch Dekomaterialien wie Blumen, Zapfen von Nadelbäumen, Zweige, Borke und vieles mehr. So weit so gut, denn gegen ein kleines Stück heimischer Natur in den eigenen vier Wänden ist ja auch absolut nichts einzuwenden, aber auch hier gibt es gewisse Regeln, die es nach Möglichkeit zu befolgen gilt, damit alle Interessen gewahrt bleiben. 

Im Folgenden habe ich die wichtigsten Punkte einmal zusammengetragen, die es zu beachten gilt.

Was genau ist eigentlich erlaubt und wie viel darf ich aus dem Wald mitnehmen?

Grundsätzlich gilt, dass nur der Waldbesitzer über die Dinge in seinem Wald verfügen kann, jedoch gibt es eine eng begrenzte Ausnahme für die Allgemeinheit: Die “Handstraußregelung” nach §39, Abs. 3 BNatSchG.

Von wild lebenden Blumen und Gräsern darf man einen Blumenstrauß pflücken. Ebenfalls dürfen laut Bundesnaturschutzgesetz Farne, Moose und Flechten in ähnlichen Mengen entnommen werden. Auch Beeren, Pilze oder Kräuter darf man in geringen Mengen für den eigenen, nicht kommerziellen Bedarf sammeln. Grob könnte man “Eigenbedarf” mit rund 1kg pro Person umschreiben. Erlaubt ist all dies an Stellen, die keinem Betretungsverbot (wie z.B. einem Naturschutzgebiet) unterliegen.

Was darf ich aus dem Wald mitnehmen 2Die Handstraußregelung gilt aber explizit nicht für forstlich angebaute Pflanzen. So ist es ganz klar verboten, Bäume und junge Setzlinge mitzunehmen bzw. diese auszureißen. Das gilt ebenfalls für Schmuckreisig, Weihnachtsbäume, Brennholz und Steine. Ja richtig gehört – auch Steine! Ebenfalls dürfen Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, weder beschädigt noch mitgenommen werden – das versteht sich ja von selbst! Auch das Sammeln von herabgefallenem Holz bzw. Ästen ist nicht erlaubt – dieses gehört dem Waldeigentümer.

Übersicht: Was darf ich aus dem Wald mitnehmen und was nicht?

Erlaubt ist Verboten ist

Für den Eigenbedarf das Sammeln von:

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    • wild lebenden Blumen
    • Gräsern
    • Farnen
    • Moosen
    • Flechten
    • Früchte
    • Pilze
    • Tee- und Heilkräuter
    • Zweige

Grober Richtwert für “Eigenbedarf”: ca. 1kg

 

    • Sammeln innerhalb von Flächen mit Betretungsverbot (z.B. Naturschutzgebiet)
    • Gewerbliches Sammeln von Walderzeugnissen (Genehmigung erforderlich)
    • Sammeln und ausreißen von forstlich angebauten Pflanzen und Bäumen
    • Sammeln von: Schmuckreisig, Weihnachtsbäumen, Brennholz und Steinen
    • Sammeln von Pflanzen, die unter Naturschutz stehen
    • Das Sammeln von herabgefallenem Holz bzw. Ästen (das Holz gehört dem Waldbesitzer)
    • Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören*
    • wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen*
    • Mitnehmen von Wildtieren (auch tote)
    • Mitnehmen von Nestern oder auch Eiern
    • Mitnehmen von Geweihstangen (Abwurfstangen) und auch Federn

 

* die links aufgeführten Punkte sind nicht pauschal als “vernünftiger Grund” anzusehen

Wald-Knigge – was ist noch zu beachten

  • Darf ich im Wald Radfahren?

Radfahren ist auf regulären Wegen im Wald erlaubt. Jedoch müssen sich auch Mountainbike-Fahrer an diese Wege halten, um Tiere und Pflanzen zu schonen.

  • Darf ich im Wald reiten?

Reiten im Wald ist – wie das Radfahren – auf allen regulären Wegen gestattet. Aber: Fußwege und Rückegassen gehören nicht zu den Fahrwegen und sind somit tabu. Ebenfalls sollte bei schlechten Bodenverhältnissen das Tempo angepasst werden, um diesen nicht weiter zu beschädigen – ggf. sollte ein Umweg in Erwägung gezogen werden.

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  • Müssen Hunde im Wald angeleint werden?

Es empfiehlt sich, den geliebten Vierbeiner im Walde immer an der Leine zu führen, damit das Wild ungestört leben kann. Auch der besterzogenste Hund kann gewissen Reizen nicht widerstehen und dem Wild nachstellen, dass muss nicht sein! In den meisten Bundesländern besteht ohnehin genereller Leinenzwang im Wald – hier sind im Zweifel die jeweiligen Landesgesetzte zu beachten.

  • Darf ich mit meinem Fahrzeug in den Wald fahren?

Motorisierte Fahrzeuge (Autos, Motorräder, Quads, etc.) dürfen den Wald und die Waldwege nicht befahren, es sei denn, eine entsprechende Genehmigung liegt vor oder ein entsprechendes Bedürfnis kann nachgewiesen werden (Forst, Jagd, etc.). Es sollten unbedingt die ausgeschilderten Parkflächen genutzt werden, da Parken an Waldeinfahrten Holztransporter und schlimmstenfalls auch Rettungswagen an der Durchfahrt hindern könnte.

  • Darf ich im Wald Feuer machen / rauchen?

Offenes Feuer ist in Deutschlands Wäldern verboten. Dies ist nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. In der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober darf man in den meisten Bundesländern im Wald nicht rauchen, da die Waldbrandgefahr zu hoch ist. Hier sind unbedingt die jeweiligen Ländergesetzte zu beachten.

 

In diesem Sinne: Genießt die Natur und den Wald, nehmt Rücksicht aufeinander, haltet die Augen nach möglichen Gefahren (lose Äste, Stolperstellen, etc.) offen, begebt euch nicht unnötig in Gefahr und lasst uns alle durch umsichtiges Handeln unser sensibles Ökosystem schützen.

 

Checkliste für jagdliche Hundeprüfungen

Checkliste für jagdliche Hundeprüfungen
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⇓ direkt zur Liste

Die Sache mit der Nervosität…

Ob Verbandsjugendprüfung (VJP), Herbstzuchtprüfung (HZP), Verbandsgebrauchsprüfung (VGP), Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS), Brauchbarkeitsprüfung (BP), etc…. 

Jagdliche Hundeprüfungen haben meist eine Gemeinsamkeit: Neben intensivem Training und umfangreicher Vorbereitung steigt spätestens kurz vor dem Tag der Prüfung auch die Anspannung und Nervosität. 

Dies betrifft insbesondere Erstlingsführer, aber auch erfahrene Hundeführer bleiben hiervon nicht verschont… 

Damit auch wirklich nichts vergessen wird

Damit vor der Prüfung auch wirklich nichts vergessen wird, haben mein langjähriger Weggefährte i.S. Jagdhundeausbildung Carsten Christiansen (Inhaber der Jagdhundeschule “Retriever Point“) und ich eine Check- und Packliste für jagdliche Hundeprüfungen niedergeschrieben, die dem ein oder anderen von euch hoffentlich eine Hilfe ist.

Entstanden ist diese Liste aus eigenen Erfahrungen und vielen Berichten von diversen Jagdhunde-Prüfungen. Sollte jedoch noch etwas auf der Checkliste fehlen oder haben wir ein wichtiges Detail vergessen freue ich mich über euer Feedback – ich werde die Liste dann gerne ergänzen und erweitern.

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Viel Erfolg bei den Prüfungen!


Die Checkliste für jagdliche Hundeprüfungen

Zum DOWNLOAD der druckfreundlichen .pdf-Version.

Hund


  • Wasser, Futter, Näpfe, kleine Wasserflasche für unterwegs (Fährte), Belohnung + Snacks für zwischendurch (leicht verdaulich + energiereich wie z.B. Banane, Honig, etc. / unbedingt vorher die Verträglichkeit testen!!)

  • Erste-Hilfe-Set (Verband, Watte, Klebeband, Zeckenzange, Schnauzenband, etc.)

  • Checkliste für jagdliche Hundeprüfungen

    Halsung, Leine, Feldleine (Freilauf z.B. am Hotel), Ablaufband, ggf. Schweißgeschirr, dünne Leine zur Vorbereitung auf Freifolge

  • Ausreichend hochwertiges, ungearbeitetes und rechtzeitig (ca. 20 Stunden bei 20 Grad / Fuchs: zzgl. 5-10 Stunden) aufgetautes Schleppenwild (Wild einzeln lagern, sonst dauert das Auftauen länger!)

  • verschließbare Box zum Transport des Schleppenwildes

  • ggf. Hundebox bei Übernachtungen

  • Ortungsgerät für das Fach Stöbern (VGP, VPS, BP) und für alle Einsatzzwecke, welchem den Hundeführer mehr Ruhe geben

  • Signalhalsung mit Telefonnummer

  • Hundehandtuch und / oder „Bademantel“ nach der Wasserarbeit

  • ggf. Medikamente für den Hund

  • ggf. Leinenverlängerung für Gehorsam im Stangenholz

  • Läufige Hündinnen möglichst rechtzeitig bei der Suchenleitung melden

Hundeführer


  • Verpflegung (Essen, Trinken, Nervennahrung)

  • ggf. Medikamente / Hausapotheke (z.B. Kopfschmerztablette, Blasenpflaster, etc.)

  • Wechselklamotten und Schuhe, ggf. Ersatzbrille, Handschuhe (v.a. bei Schweißarbeit), Hundepfeife, Gummistiefel, Regenzeug, Warnweste oder Bekleidung in Signalfarben gemäß UVV

  • Flinte, ausreichend (bleifreie) Schrotmunition (Jagdschein, WBK, etc. nicht vergessen), Gehörschutz

  • Handy aufgeladen mit Ladekabel (ggf. Powerbank)

  • ggf. Steine für die Wasserarbeit

  • PKW vorher tanken

  • Toilettenpapier (biologisch Abbaubar) für den Notfall zwischendurch

  • evtl. Chiplesegerät (Ausschreibung beachten)

  • 2. Autoschlüssel in der Jackentasche (der Erstschlüssel wird gelegentlich verlegt, wenn die Nervosität zuschlägt)

Unterlagen / Dokumente


  • Impfpass (Tollwutimpfung mind. 1 Monat alt und noch gültig), Ahnentafel, Jagdschein, WBK, Kopien der Nennungsunterlagen (Kopien alte Prüfungszeugnisse + Leistungsnachweise, etc.)

  • Geld fürs Schüsseltreiben (…und Lokalrunde bei Suchensieg)

  • Nachweis Haftpflichtversicherung für den Hund

  • Einladung zur Prüfung

  • ggf. Hotelbuchung

  • Prüfungsordnung


In Zusammenarbeit mit:

Logo Retriever Point


     

      Ausbildung für Mensch und Hund


 

Wie gehe / bewege ich mich geräuschlos in der Natur? – Richtig Pirschen!

Barfußschuh, Wald, Pirschen, natur
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Ob bei der Jagd, beim Bushcrafting oder bei allgemeiner Naturbeobachtung – häufig kommt es darauf an, sich möglichst geräuschlos und unerkannt in Wald und Flur zu bewegen. Aber wie stellt man das richtig an? Wie bewege ich mich geräuschlos in der Natur und wie pirscht man richtig?

Pirschen lernen

In dem Video gebe ich euch Tipps zur 

  • richtigen Ausrüstung (z.B. Barfußschuhe) (04:00)
  • korrekten Körperhaltung (ruhiger Oberkörper, gebeugte Knie) (07:00
  • bevorzugter Atmung (Nasenatmung) (08:28) und
  • allgemeine Ratschläge (ganzes Video)

Kurze Zusammenfassung aller Tipps: ab 14:30

Natürlich kommen noch viele weitere Faktoren wie Windrichtung, verschmelzen mit der Umgebung, etc. hinzu – hier sollte es aber zunächst nur um den eigentlichen Bewegungsablauf an sich gehen.

All dies sind eigene Erfahrungen, die ich selbst erprobt und für gut befunden habe – jedoch erhebe ich hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, daher: Habt hier Ergänzungen, eigene Tipps oder Verbesserungsvorschläge? Ich freue mich über jedes Feedback!

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Hier der im Video versprochene Link zum Barfußschuh: https://amzn.to/3alxjqo